CCHH-EMBLEM(FARBE).gif (4361 Byte)

CARAVAN-CLUB HARZ-HEIDE 

e.V.

im ADAC, Helmstedt

   Wir sind die Camper zwischen Harz und Heide
 
  MH
Weihnachtsball 2008 in Wolfenbüttel vom 5. bis 7.12.2008

Anreise:

5.12.2008 , bitte nicht vor 14.00 Uhr. Es muß erst alles gerichtet werden. Wissen wir doch, Peter!

Können doch sowieso nicht früher.

 Gespannt waren wir auf das diesjährige Weihnachtswochenende in Wolfenbüttel. So dicht dabei und noch nie dort gewesen!

 Freitag Nachmittag trafen wir ein. Platz suchen, Stützen runter, Heizung an. Erstmal über den Platz gehen und "Hallo" sagen.

 Schön euch wiederzusehen!"Wollt ihr einen Becher Glühwein? Er ist heiß" ein verlockerendes Angebot von Peter. "Klar doch! Ich hol nur meinen Pott!"

Erste Gespräch fanden statt. Viele Enkelkinder waren mitgekommen oder kamen am Samstag nach.

Der Weihnachtsmann oder Nikolaus oder Weihnachtsmann oder Nikolaus oder hm? kommt doch!

Am 6.12.! und der 6.12. ist natürlich Nikolaustag!

 Nach der offiziellen Begrüßung durch Peter und Brigitte standen wir noch gemütlich am Versorgungswagen und schlürften so manchen Becher Glühwein mit oder ohne Schuss und knabberten leckere selbstgebackene Kekse von Brigitte. Mmh, lecker gebacken, Brigitte!

 Anschließend trafen wir uns in dem gemütlichen Restaurant wieder, um zu klönen, zu trinken, um miteinander zu lachen und natürlich den Imbiss einzunehmen.

 Lange hielten wir es nicht aus. Das Bett rieft!

 Samstag, 6.12.2008

 Um 8.00 Uhr konnten die Brötchen geholt werden! Frisch vom benachbarten Bäcker!

 Nach dem Frühstück wollten wir zum nahegelegenen Wolfenbüttler Weihnachtsmarkt. Wölfenbüttel ist ein schönes Städtchen. Wir waren ganz angetan von diesem Ort. Wie gesagt, wir wohnen so dicht dabei und waren doch noch nie dort!  Der Weihnachtsmarkt lud zum schlemmen ein. Eine "Fressbude" nach der anderen. Glühwein?," nein danke ist noch zu früh!" Erste weihnachtliche Gedanken und Gefühlen stiegen in uns auf und damit auch die Vorfreude auf den Samstagnachmittag. Es sollte doch der Weihnachtsmann, nein der Nikolaus kommen!

War das spannend, nicht nur für die vielen Kinder, die diesmal dabei waren, nein auch wir Erwachsenen waren ganz aufgeregt. Was wollte der Nikolaus uns wohl in diesem Jahr mit auf dem Weg geben?

 Nachmittags, nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken war es dann soweit. Der Weihnachtsmann, nein der Nikolaus sollte kommen!

 Vorher, um die Zeit zu verkürzen, trug Karin noch eine lustige englisch-deutsche Weihnachtsgeschichte vor.

Und Friedel las ein Gedicht vor.

Ein Gedicht, das mich so beeindruckte, dass ich es in meine Weihnachtspost mit einklebte.:

Ein Gedicht von Elli Michler und vielen wohl bekannt:

             Ich wünsche dir Zeit

             Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.

            Ich wünsche dir nur , was die meisten nicht haben:

            Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,

            und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

             Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken

            nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.

            Ich wünsche dir Zeit - nicht zum Hasten und Rennen,

            sondern Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

 

            Ich wünsche dir Zeit - nicht nur so zum ertreiben.

            Ich wünsche sie möge dir übrig bleiben

            als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertrau n,

            anstatt nach Zeit auf die Uhr zu schaun.

 

            Ich wünsche dir Zeit nach den Sternen zu greifen,

            und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.

            Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.

            Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

 

            Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,

            jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.

            Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben,

            Ich wünsche dir:

            Zeit zu haben zum Leben!

 

Wie heißt es in der dritten Strophe? Zeit haben zum Staunen?  Die hatten wir jetzt!

Er kam!!!

Der Weihnachtsmann, nein der Nikolaus, oder doch der Weihnachtsmann? Er kam auf jeden Fall!

Der alte, dicke Mann im roten Mantel mit weißen Rauschebart und dem weißen lockigem Haar!

Die Kinder waren ganz aufgeregt! Woher wußte der alte Mann nur die vielen Unarten und Schwächen aber er wußte auch von den Dingen, die sie besonders gut  und toll konnten. Für die Kinder war es, glaube ich, ein Erlebnis, das sie nicht so schnell vergessen. Selbst der kleine Mattis traute sich mit seiner Oma Renate zum Nikolaus und er strahlte, wie alle anderen Kinder auch, über das ganze Gesicht als er seine Geschenk bekam.

 Und dann, dann waren die Mädels dran! Oh, oh! Des öfteren wurde ihnen von dem alten Mann mit der Rute gedroht. Aber auch die Mädels waren gehorsam und sagten brav ihr Gedicht auf. Und so gab es auch für die Frauen und für Lothar ein kleines Geschenk.

 Der Nikolaus bekam dieses Jahr nur seinen obligatorischen Schnaps weil Renate daran gedacht hatte!!! Leider hatte er nicht so viel Zeit. Er mußte sich schnell verabschieden. (Hatte ja noch viel zu tun an diesem Tag)

Für uns aber ging es an diesem Tag weiter mit leckerem Essen und Trinken, Musik und Tanz! Bis wir nach Mitternacht alle müde in die Betten fielen.

 Sonntag, 7. Dez. 2008

 8.00 Uhr standen wieder die Brötchen bereit. Es wurde gefrühstückt und einige nahmen noch am Abschiedspaziergang teil. Die  Heinzelmänner machten "Klarschiff", Strom und Wasser wurden abgeklemmt und der Versorgungswagen gepackt!.

 Frohe Weihnachten und ein gesundes, neues Jahr!

Tschüß bis zum nächsten Mal!