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CARAVAN-CLUB HARZ-HEIDE 

e.V.

im ADAC, Helmstedt

   Wir sind die Camper zwischen Harz und Heide
 

Wanderwochenende 2006

 

vom 27. bis 29. Oktober 2006 in Walle

 

2006 das Jubiläumsjahr des CCHH. 25 Jahre Campingclub Harz-Heide.

Nach einem feierlichen Stiftungsfest im März,  einem gelungenen Räubertreffen im Mai und nach

einer wohl sehr schönen Herbstfahrt, an der wir leider nicht teilnehmen konnten, stand nun unser

jährliches Wanderwochendende im Jubiläumsjahr 2006 an.

 

Diesmal sollte es in unserem Clublokal "Zum Schuntertal" in Walle stattfinden.

 

Anreisetag war der 27. Oktober 2006, natürlich  nicht vor 14.00 Uhr, weil unsere Heinzelmännchen erstmal für Wasser und Strom, was wir ja alle nunmal brauchen, sorgen mussten.

 

Für uns ist der Anreisetag übrigens immer mit Stress verbunden, da wir ja noch arbeiten müssen, d.h. nach Hause kommen, essen, Ordnung machen, restlichen Sachen packen, Wohnwagen anhängen und los. Unterwegs stellt sich dann aber immer die Vorfreude ein. Vorfreude auf ein gemütliches Wochenende, auf unsere Campingfreunde, auf das gute Essen und die Geselligkeit.

 

So war es dann auch. Natürlich waren wir wieder mal die "Letzten" die zum Wanderwochende eintrafen. Aber, wir waren noch nicht ganz auf dem Platz der Feuerwehr in Walle eingetroffen, da waren sie auch schon, Peter, Kübecks, Werner, Kalle und noch viele mehr, die uns einen Platz zugewiesen haben und natürlich beim Rangieren behilflichen waren. Nach einer herzlichen Begrüßung, wurden dann auch schon bald die ersten "Kurzen" verkostet. Hier und da wurde ein kleines Schwätzchen gehalten und im Nu war es auch schon Zeit für die offizielle Begrüßung durch Peter und Werner, natürlich mit dem obligatorischen Begrüßungsschluck und der Vergabe der Teilnehmerliste.

 

Um 19.00 Uhr sollte es in unserem Clublokal weitergehen. (Die ersten waren schon um 18.00 Uhr dort). "19.00 Uhr Begrüßungsessen in der Gaststätte", so stand es im Programm. Uns erwartete dort ein rustikales Büffet mit Schlachtewurst, Mett, Gurken usw. Diese Gaumenfreuden waren appetitlich angerichtet und es gab mehr als man essen konnte. (Zur Freude von "Glückauf") Lecker!

 

Und wie eigentlich immer, ist der "erste" Abend immer der Schönste. Peter hat sich wiedermal als guter DJ profiliert. Er spielte die Musik, die eigentlich alle gern hören und auch lauthals mitsingen können und rhythmisch (oder auch nicht) sich dazu im Takt bewegen können. Die "Kurzen" vom Nachmittag und das Bier des Abends sorgten dann für die nötige Bettschwere und einen entspannten Schlaf.

 

Samstag Morgen, die Wetterprognose sah nicht so gut aus. Aber egal. Unsere Hunde verlangten ihren morgendlichen Spaziergang. Wie immer ging ich natürlich, und Otmar war für den Kaffee zuständig. Wir trafen Paul und Cesar und gingen gemeinsam, vorbei an ein paar Hühnern, zur Oker.  Die Hunde tollten ausgelassen herum und entledigten sich ihres Geschäftes. Kurzer Blick zum Himmel. "Hm, weiß nicht, sieht nicht so gut aus." Als wir, die Hunde und ich zurück waren, stand Kalle schon am "Versorgungsanhänger" und ich konnte gleich die frischen Brötchen für unser Frühstück mitnehmen. Es gibt nichts gemütlicheres als ein ausgedehntes Frühstück im Wohnwagen.

 

Langsam näherte sich unsere Wanderung, es ging auf 10.00 Uhr zu. Aber der Himmel,-"naja wird schon"-. Ein Camper nach dem Anderen kam aus den Wohnwagen und alle warteten das es endlich losging. Zeit sich ein bißchen zu unterhalten. Mal mit dem, mal mit der. "Was gibt es da Neues" "Wie geht es......" usw., zwischendurch immer wieder Leckerchen für Ayla und Sam.

"Kommt doch die Sonne hervor?" " Was, Renate bleibt nicht hier, sie muß zum Klassentreffen nach Celle!?"

 

Aber dann, die Glocke läutete. Wir wollten los. Peter hatte keine Kappe, hm.. Ich glaube drei oder vier Leute liefen gleich los um Peter eine Mütze zu besorgen. Er entschied sich für eine passende und nun konnte es losgehen. Otmar ist schlecht zu Fuß, darum hatte er sein Klappfahrrad mitgenommen.

Die "Hundeleute" bildeten das Schlusslicht des Wanderzuges, damit die Vierbeiner niemanden vor die Füße liefen. Wir genossen die Landschaft, unterhielten uns, die Hunde tollten herum, doch zwischendurch immer wieder ein kritischer Blick gen Himmel.- "Na, hält das Wetter?"-

 

Wilfried und Doris fielen nach hinten, denn dem armen Wilfried quälten furchtbare Wadenkrämpfe.

Er konnte vor Schmerzen kaum weitergehen. An einer Pferdeweide machten wir eine kurze Pause, aber Wilfrieds Krämpfe ließen nicht nach. Wir sind besorgt,-" wie weit mag es wohl noch sein? Sind wir nicht bald am Rastplatz?"-

 

 Wilfried fuhr mit Otmars Klapprad weiter und so kam es, dass "Glückauf" einen Crash-Kurs in Nordic-Walking machte. Bald mußte er feststellen, das diese Art der Fortbewegung doch sehr anstrengend ist.

 

Endlich, da lag er nun vor uns, der ersehnte Rastplatz. Unsere "Heinzelfrauen" warteten mit heißer Suppe, Gurken, Brot und natürlich Getränken.

 Jeder suchte sich ein noch trockenes Plätzchen und genoss die Suppe oder erfrischte sich mit einem Getränk.

 

 

                               

               Oh, wie gut schmeckt die Suppe bei der Feldscheune                                           Niklas lässt sich von Oma verwöhnen

 

 

-"Puh, ob Peters Kilometerangabe wirklich stimmt? Das waren doch bestimmt 10 Kilometer die wir hinter uns gelassen haben. Aber egal, jetzt ist Pause angesagt!"-

 

Und es kam wie es kommen mußte, es fing an zu regnen. Als sich alle gestärkt hatten und wieder zu Kräften gekommen waren, sollte es zurück zum Lagerplatz gehen. Peter entschied sich, den kürzesten Weg zu nehmen, weil keine Aussicht auf Wetterbesserung bestand. Im Gegenteil.

 

So waren wir dann auch bald wieder auf dem Feuerwehrplatz in Walle und jeder hatte es eilig, in seinen Wohnwagen bzw. W.-Mobil zu verschwinden um sich trockene Sachen anzuziehen und ein kleines Nickerchen zu halten, was sooo schön gemütlich ist, wenn die Regentropfen auf das  Blech des Wohnwagens klopfen.

 

Der Abend rückte näher und damit auch das Highlight des Wanderwochenendes.

Doch vorher wurde sich gestylt, schicke Klamotten übergestreift, Haare frisiert und Makeup aufgelegt.

 

 Es war noch keine 19.00 Uhr, da waren die Plätze im Saal unseres Clublokales schon belegt.

Der offizielle Teil des Abends begang damit, dass sich Werner, unser Präsi..., bei Familie Wegener für die Gastfreundschaft und die stets gute Bewirtung bedankte.

 

Dankesworte kamen auch von Familie Wegener und dazu noch Sekt für die Damen und 30 l Bier für die Herren.

 

Doch damit nicht genug. Das Essen wurde  serviert und zur Überraschung aller gab es eine Hochzeitssuppe vorweg, die auch von unseren Wirtsleuten spendiert wurde.

 

Ein köstliches Essen folgte, hm, und es ließ nichts zu wünschen übrig. Es gab Fleisch (Wild und Schnitzelchen), viel leckeres Gemüse, Kartoffeln und Kroketten. Jeder langte kräftig zu und so mancher aß wohl mehr, als er vertragen konnten.

Das Essen wurde von dezenter Hintergrundsmusik des Alleinunterhalters untermalt. Der später dann auch zum Tanz aufspielte. Mit einem Walzer eröffneten Brigitte und Peter den Tanzabend und es dauerte auch nicht lange, da war die Tanzfläche mit hervorrangenden Tänzern gefüllt.

 

Es wurde viel gelacht, erzählt, getanzt und es war einfach nur schön. Doch auch dieser Abend mußte einmal zu  Ende gehen. Schade.

Otmar und mir hing noch der Vorabend in den Knochen, so das wir relativ "früh" schlafen gegangen sind.

 

Sonntag. Leider ist unser Wanderwochenende schon zu Ende. Viel zu schnell! Nach dem Frühstück packten wir schon mal unsere sieben Sachen zusammen. Nach einer Hunderunde wollten wir dann wieder nach Hause fahren, da es dort auch noch allerhand zu tun gab.

 

Wir verabschiedeten uns von allen, bevor diese zum Abschlußspaziergang aufbrachen. Schade!

Ein wunderschönes, wenn auch recht feuchtes Wochenende, war zu Ende.

 

Zum Trost und Glück stand ja aber noch das Weihnachtswochenende bevor! Juchhu!

 

Marina und Otmar